Bewegter Alltag 2

Jetzt wollte ich Euch mal erzählen, wie es mir seit der Beitrag Bewegter Alltag (vom November 2017) so ergangen ist.

Einerseits bin ich seit Ende November im neuen Büro: Ich steige dadurch einmal weniger um auf meiner ÖPNV-Strecke zum Büro. Aber die Laufstrecke vom Bahnhof zum Büro dauert immerhin mindestens 10 Minuten. Ab und zu mache ich morgens einen Umweg durch ein Wohngebiet, um diese Strecke zu verlängern. – Im Büro ist es dann eher mau. Überall kurze Wege, auch zur Kantine. – Auf dem Rückweg mache ich auch manchmal noch einen Umweg bei uns im Ort, wenn ich vom Bahnhof nach Hause laufe.

Seit seiner Erkrankung kurz vor Weihnachten hat nun aber auch mein Mann sein Leben heftig umgekrempelt: neben gesunder Ernährung (mehr Balaststoffe, weniger Fleisch) mit sinnvollen (also kleineren) Portionsgrössen beinhaltet das auch viel Bewegung. Und das ist eine wahre Freude: Nun laufen wir gemeinsam los, zu kurzen Spaziergängen abends oder langen Spaziergängen an Sonntagen.

Meine eigene Erkrankung (zweieinhalb Wochen ab Ende Januar) hat mich dann aber wieder ein gutes Stück zurück geworfen: Anderthalb Wochen habe ich quasi nur die nötigsten Strecken innerhalb der Wohnung zurückgelegt, und das hat sich mit Muskelabbau und arg verminderter Fitness bemerkbar gemacht, außerdem Rückenschmerzen im unteren Rücken. (Diese Rückenschmerzen hatte ich früher oft, allerdings gar nicht mehr, seit ich regelmäßig sehr viel zu Fuß unterwegs bin.) – Ich habe dann also wieder angefangen spazieren zu gehen, als es mir wieder besser ging; zuerst kurz und langsam, und dann nach und nach mit Steigerungen. Inzwischen bin ich fast wieder auf dem alten Level.

Gerade das Erlebnis mit den Rückenschmerzen hat mich wieder bestärkt: regelmäßige Bewegung ist sehr wichtig für mich.

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Wochenrückblick KW18/06

Ich war noch die ganze Woche krank geschrieben; aber es ging mir soweit besser, dass ich wieder angefangen habe, spazieren zu gehen; wenn auch langsamer und kürzer als normal.

Die letzte Tablette hatte ich Donnerstag früh genommen, danach durfte ich dann endlich wieder durchschlafen.

Die Woche war insgesamt sehr ereignislos. Ich habe viel fern gesehen und gelesen; aber auch nach und nach wieder etwas Hausarbeit gemacht.

Ende der Woche habe ich mich dann auch endlich wieder gesund gefüht.

Sonntag hatten wir Freunde zu Besuch. Das war eine tolle Gelegenheit, unser Wohnzimmer endlich mal wieder so aufzuräumen, wie wir es eigentlich immer gern hätten… Mein Mann hat fürs Mittagessen ein leckeres Putencurry gekocht. Zum Kaffee hatten die Freunde einen Kuchen mitgebracht. Wir hatten wirklich einen sehr netten Tag mit ihnen.

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Wochenrückblick KW18/05

Ich bin in der gesamten Woche immer noch krank; aber immerhin geht es mir wieder so gut, dass ich tagsüber nicht mehr im Bett liege. Die Kopfschmerzen und sonstigen konkreten Symptomen werden über die Woche langsam weniger; aber meine Leistungsfähigkeit bleibt nach wie vor extrem niedrig.

Höhepunkte der Woche:

Mittwoch: Kontrolle beim Hausarzt. Sie sagt, dass ich Glück hatte. Wie haben gerade rechtzeitig mit der Medikation begonnen, um schlimmere Komplikationen zu vermeiden. Es muss aber schon noch komplett ausheilen und deshalb muss ich noch mit ein bis zwei Wochen daheim rechnen.

Freitag: Abschmücken vom Weihnachtsbaum. Ja, das ist ungewöhnlich spät, aber wir haben unseren Weihnachtsbaum gern und schmücken ihm immer erst Anfang Februar ab. Damit nutzen wir die Zeit des Weinhachtsfestkreises der katholischen Kirche komplett aus.

Samstag: Schlüsselübergabe an unserem neuen Lagerraum.

Sonntag: Ich wage einen ersten kleinen Spaziergang. Ich bin nicht mehr ganz so quälend langsam, wie ich in den letzten Tagen immer war und bin danach weniger erschöpft als erwartet. Es geht voran!

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WMDEDGT 02/18

Frau Brüllen fragt wie an jedem fünften eines Monats: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Es ist Montag. Ich bin nach wie vor arbeitsunfähig geschrieben.

5:00 Der Wecker klingelt für die erste Tablette des Tages. Ich gehe ins Bad, nehme die antivirale Tablette, die antivirale Augensalbe und außerdem noch meine normalen täglichen Tabletten. Danach lege ich mich wieder ins Bett und schlafe weiter.

8:45 Nun stehe ich wirklich auf. Ich mache mich im Bad fertig. Mein Wiegeergebnis stimmt mich glücklich: 400 Gramm weniger als letzte Woche! (Die leicht absteigende Tendenz der letzten Wochen setzt sich zum Glück fort!) Danach frühstücke ich gemeinsam mit meinem Mann, der heute frei hat. Bei mir gibt es die üblichen Haferflocken mit Obst und eine paar Kernen und Samen, bei ihm weißen Toast mit Brotbelag, da er sich auf eine Darmspiegelung in ein paar Tagen vorbereitet.

9:30 Die nächste Tablette.

Danach fange ich an, meine Lieblinssendung auf BBC zu gucken. Ich habe mich in die Sendung „Meet the ancestors“ quasi verliebt, als ich 2001 in einer Sprachschule in Winchester war. Nun hatte ich ewig darauf gewartet, dass es von dieser Archäologiesendung neue Folgen gibt und gestern hatte ich dann voller Freude festgestellt, dass es endlich soweit ist!

Ich lese noch schnell die heutige Zeitung und breche dann zu einem kleinen Spaziergang auf. Von 10:40 bis 11:00 bin ich unterwegs. Ich bin immer noch sehr langsam, glaube aber, dass ich schon ein wenig schneller bin als gestern. Deshalb verlängere ich die Strecke auch ein wenig.

Danach koche ich eine Kanne Kräutertee und mache die Erstüberweisung und den Dauerauftrag für unseren neuen Lagerraum. (Der neue Lagerraum ist näher zu unserem Wohnort als der alte. Der Neue hat mehr Grundfläche, weniger Höhe und er ist etwas günstiger. In zweieinhalb Wochen wollen wir den Kram vom alten ins neue Lager umziehen. Dann können wir hoffentlich eher mal hin, um was zu holen und auch leichter an die Sachen dran, wenn die Kisten nicht mehr so hoch gestapelt sind.) Dann starte ich noch eine Java-Update auf dem Laptop.

Danach geht es wieder auf die Couch. Im Fernsehen läuft eine Sendung über ein spezielles Kochevent in einem Aldiana-Club in Spanien, wo wir vor ein paar Jahren mal waren, damals allerdings ohne Kochevent. Das weckt Urlaubssehnsüchte…

Ich gucke noch ein wenig von meiner Archäologiesendung und lese ein wenig in einer älteren Geo Zeitschrift. Mittags gibt es für mich Vollkornbrot, eine Scheibe mit Marmelade und eine mit Käse. Und um 14:15 gibt es die nächste Tablette.

Die nächste Kanne Tee (diesmal Früchtetee) kochen und trinken, Wäsche zusammen legen, die Geo fertig lesen, einen Stern anfangen zu lesen, Spülmaschine ausräumen, 20 Minuten Spaziergang.

Zum Abendessen haben wir noch Reste von gestern: Nudeln und eine Tomaten-Hackfleisch-Sauce mit Zucchini. Ich verlängere die Sauce mit Karottenwürfeln und einer Curry-Frischkäse-Sauce. Um 18:30 essen wir. Diesmal reicht es genau. Und die wilde Kombi schmeckt ganz gut.

19:00 Zeit für die nächste Tablette.

Ich gucke noch meine Archäologiesendung fertig und lese weiter im Stern. Das Fernsehprogramm, das mein Mann heute abend bietet, interessiert mich wenig. Ich bereite mein Müsli für morgen vor und stelle es in den Kühlschrank.

Um 22:00 bin ich im Bad und um 22:20 im Bett. Ich schreibe diesen Beitrag noch fertig und werde das Licht bald ausmachen. Um 23:15 werde ich aber für die letzte Tablette des Tages noch einmal kurz aufstehen.

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Geschmacksexplosition

Ich hatte ein paar Kartoffeln vom gestrigen Abendessen übrig, aus denen ich mit irgendetwas zum Mittagessen machen wollte. Nur was genau…? Mmmh, da war ja noch diese gewürzlastige Rezeptidee, die ich letztens bei einer Fernsehkochshow mitgeschrieben hatte. Also los geht’s…

Die Zubereitung der Gewürzmischung:

  • 1/2 TL Fenchelsamen
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1 TL Bockshornkleesamen
  • 3 Kardamonkapseln
  • ein paar Chili Flocken

Alles in einer Pfanne eine Weile rösten, bis es sehr aromatisch riecht. Die Gewürze aus der Pfanne nehmen, abkühlen lassen und dann mahlen. (Meine geniale Gewürzmühle macht es zum Glück möglich. – An dieser Stelle dachte ich noch, dass ich vermutlich nicht die ganze Gewürzmischung verwenden sollte, weil die Menge vermutlich eher auf zwei Personen ausgelegt ist.)

Dann kam ich noch auf die Idee, dass auch noch ein wenig Ingwer nett wäre. Ich habe also ein Stück geschält und kleingeschnitten. Danach habe ich die Ingwerstücke ganz spontan noch in den noch mit der Gewürzmischung gefüllten Mahlbehälter der Gewürzmühle geworfen und das Ding nochmal angeworfen. – Ups, jetzt ist die Mischung ja durch den Ingwer feucht und ich muss jetzt also doch alles gleich verwenden…

Jetzt also zum eigentlichen Kochen:

Eine kleingeschnittene Zwiebel in etwas Öl anschwitzen und dann die Gewürzmischung hinzufügen. Dann kleingeschnittene Tomaten hinzu. Dann etwas Wasser (in meiner Pfanne ca. 1 cm hoch) und ca. einen Teelöffel Kurkuma hinein. Aufkochen. Dann ca. 2 Esslöffel Frischkäse einrühren. Dann die Kartoffeln hinzufügen (die haben bei uns eine Stückgrösse von ca 2 cm.) Das Ganze kurz köcheln lassen.

Der Geschmack war eine Wucht!!! Eine etwas geringere Gewürzdosis wäre auch OK gewesen, aber auch so war es absolut toll! Ich werde diese Technik definitiv wieder verwenden.

In dem Originalrezept bestand die Sosse nur aus Kokosmilch statt aus Wasser und Frischkäse. Und von Kartoffeln war da keine Rede. Stattdessen wurden rohe Hähnchenteile in der Sosse gegart und das Ganze hinterher mit Reis gegessen.

Wochenrückblick KW18/04

Zunächst mal hatte ich von Montag bis Mittwoch drei ganz normale Arbeitstage, mit langsam abfallendem Streß-Niveau.

Donnerstag hatten wir beide frei, wie immer am Geburtstag unseres Sohns. Ich wollte morgens nur mal schnell beim Hausarzt vorbei, um ein paar gesundheitliche Merkwürdigkeiten abzuklären, die sich seit Montag langsam aufgebaut hatten und wurde mit einer unmißverständlichen Diagnose für eine Woche krank geschrieben. Ich mußte dann für eine zusätzliche Abklärung noch zu einem anderen Arzt gehen. Danach haben wir noch einen Blumenstrauß besorgt und zum Friedhof gebracht.

Als das alles erledigt und ich wieder daheim war, war ich so richtig fertig. Ich habe mich den Abend noch irgendwie auf der Couch aufrecht gehalten; aber danach lag ich dann von Freitag bis Sonntag eigentlich nur im Bett. So schnell kann’s gehen…

41.644 Schritte (Montag und Dienstag vorbildlich, Mittwoch und Donnerstag unterdurchschnittlich, Freitag bis Sonntag völlig außer Konkurrenz)

1x Akupunktur