WMDEDGT 01/18

Frau Brüllen fragt wie an jedem fünften eines Monats: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Es ist Freitag.

5:00 aufstehen und ins Bad; danach Haare waschen und Proviant einpacken

6:00 Ich verlasse das Haus zusammen mit meinem Mann und fahre mit ihm ein Stückchen mit. Er läßt mich um 6:20 an einem Bahnhof auf meiner Bahnstrecke raus und ich nehme dort um 6:26 die S-Bahn. An meine Zielbahnhof laufe ich zum Büro und steche um 6:49 ein.

Ich sichte ein paar Emails und esse dabei mein Müsli. Dann erkläre ich der neuen Kollegin, was gerade die Knackpunkte sind und worauf wir so achten müssen. Zwischendurch habe ich ein Telefonmeeting mit 3 anderen Leuten (alle im Homeoffice) zum Status des Jahresabschlusses für unsere Abteilung. Das Meeting ist recht kurz, weil die Buchhaltung noch nicht fertig ist mit buchen und wir quasi nur abschätzen können, was die Lage sein wird, wenn sie fertig sind. Wir telefonieren also Montag früh nochmal miteinander. Danach stürze ich mich in Vorbereitungstätigkeiten für den Setup des neuen Jahres.

Mit knurrendem Magen schaffe ich es irgendwie bis zur Mittagsessenszeit. Gegen 12:00 essen wir alle unsere mitgebrachten Mahlzeiten, weil die Kantine ja immer noch geschlossen ist. Bei mir gibt es Kartoffeln mit Linsen und Gemüse, danach ziemlich viele Eierwaffeln. (Ich hatte letzte Woche im benachbarten Supermarkt eine ziemlich große Packung davon gekauft; aber wenn die einmal offen ist, ist es schwierig, sie sinnvoll zu lagern. Also habe ich eine Hälfte gegessen, damit ich die Packung dann umschlagen konnte…)

Wir arbeiten weiter, ich korrigiere eine Datei von der Praktikantin und liege nebenbei immer auf der Lauer, wann die Buchhaltung mit unseren Sachen weiter macht. Eigentlich wollte ich um Drei gehen. Kurz davor kommt endlich Bewegung ins System. Mir fällt in den letzten Buchungen direkt mal ein grosser Fehler auf, der dann zum Glück fix korrigiert wird. Kurz vor Vier verlasse ich endlich das Büro und laufe wieder zum Bahnhof. Meine S-Bahn ist ausnahmsweise pünktlich und auch das Umsteigen in die Regionalbahn läuft problemlos, auch wenn es zu dem Zeitpunkt dort stark regnet.

Als ich bei uns im Ort aussteige, regnet es nicht, aber ich habe den Knirps trotzdem vorsichtshalber in der Hand. Mein Mann holt mich überraschenderweise zu Fuß ab und wir beschliessen, auf dem Hinweg noch einen kleinen Umweg zu laufen. Leider fängt es zwischendrin stark an zu regnen – den Knirps habe ich ja zum Glück direkt zur Hand – und wir kürzen den Weg dann doch etwas an. Ich nehme meine Rucksack (mit dem Laptop drin) nach vorn, um ihn mehr unter den Schirm zu bekommen. Um kurz nach Fünf sind wir daheim. Jetzt tut meine Schulter weh, nachdem der Rucksack so blöd/ungewohnt dran hing, und ich stelle bei der Gelegenheit fest, dass die Schulter schon länger nicht mehr tagsüber weh tat. Vielleicht bringt die Akupunktur ja tatsächlich etwas… Hoffentlich kommt auch die Beweglichkeit wieder, wenn die Entzündung endlich aus dem Muskel raus ist.

Mein Mann brät ein Päckchen Hähnchengeschnetzeltes und bereitet sich eine Packung Salat zu. Dazu gibt es Vollkornbrot. Ich bekomme etwas von dem Hähnchen und dem Brot ab. (Gemüse hatte ich ja schon mittags.) Danach esse ich noch ein Käsebrot. Anschließend räume ich ab, stelle die Spülmaschine an, bringe dem Müll heraus und hole Getränke hoch.

Gegen 19:15 laufe ich nochmal zu einer Runde um den Block los, da ich heute noch nicht genug Schritte haben. (Mein Mann, der seit ein paar Tagen auch auf seine Schritte achtet, kommt nicht mit, weil er heute schon genug getan hat.) Zum Glück regnet es nicht. Ich erfreue mich unterwegs an der noch vorhandenen Weihnachtsbeleuchtung an den Wohnhäusern. Nach 20 Minuten bin ich wieder daheim.

Ich sitze ein bisschen auf der Couch und schaue eine aufgenommene BBC-Dokumentation über die Herstellung von typisch englischen Weihnachtsprodukten.

Ich richte dann noch das Müsli für morgen für meinen Mann und mich – ja, genau, seit vorgestern isst mein Mann auch Müsli mit Obst zum Frühstück! Beide wandern in den Kühlschrank.

Um 21:30 bin ich im Bad, um 21:46 im Bett. Jetzt noch den Fitbit synchronisieren, diesen Artikel fertig schreiben und verlinken.

11.714 Schritte

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